Von der Ersterwähnung zum Neubau
In einer Urkunde des Klarissenklosters Bärbach vom 27. Dezember 1379 ist von einem Gut Hennethal zu lesen: „Item der acker hinder der Kirche – Item ein garten ligit under der Kirchen“. Die Kirche in Hennethal wurde vom Pfarrer aus Strinz-Trinitatis betreut. Im Jahr 1595 ändert sich dies, denn Pfarrer Emmerich Nassau aus Panrod schreibt: „Ich gehe nach Hingel (Hennethal), do werde es offt lange dz (dass) die Predigtstunde zu Pfand Rode (Pan rod) nicht gehalten werde“.
Der Neubau einer Kirche wird im Jahr 1787 angeregt, weil „die alte zu eng, sehr schadhaft im Dachwerk, und in den Mauern dem Einsturze nah sei.“ Die Kosten sollten aus dem Hennethaler Eigentumswald genommen werden. So wurde im Jahre 1779 die alte Kapelle eingerissen, der Turm mit Stricken niedergeworfen, das Eisenwerk verkauft und an derselben Stelle mit dem Neubau begonnen. Die Einweihung der Kirche geschah am 2. Sonntag, nach Trinitatis, dem 13. Juni 1790.
Ernst-Herbert Haberstock Achim Alberti