Die Kirche in Limbach

Deckenmalereien und ein Goldschatz

Zwei Jahre lang (2022-2024) war das Innere des barocken Kirchengebäudes wegen Restaurierung gesperrt. In einem Festgottesdienst am 1. Advent 2024 wurde die neu gestaltete Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Mit einem gänzlich neuen Farbkonzept präsentiert sich das Limbacher Gotteshaus nach der Restaurierung. Intensive Untersuchungen des Denkmalschutzes trugen ebenso dazu bei wie der überraschende Fund von Deckenmalereien aus der Zeit um 1900 am hölzernen Tonnengewölbe im Kirchenraum, die freigelegt und restauriert wurden. 

1744/45 wurde sie Kirche nach einem Entwurf von Friedrich Joachim Stengel aus Saarbrücken gebaut, nachdem der Vorgängerbau an derselben Stelle baufällig geworden war. 

Die Bauherren hatten großes Glück: Im Zuge der Bauarbeiten fanden sie einen Goldschatz unter dem Gebäude, der sie aller Sorgen um die Finanzierung des großen Bauvorhabens entledigte. 

In ihrer Anlage ist die Kirche eine Saalkirche mit einer teilweise zweistöckigen Empore. Etwas ganz Besonderes ist die historische Orgel: Sie wurde 1708 bis 1710 von Johann Friedrich Macrander aus Frankfurt für die Mauritiuskirche in Wiesbaden gebaut, die 1850 einem Brand zum Opfer fiel. Bereits 1804 verkaufte die dortige Gemeinde ihre Orgel nach Limbach, wo sie seitdem steht und gespielt wird. Im Zuge der Restaurierung erhielt auch der Orgelprospekt eine neue Gestalt, was das historische Instrument ganz besonders in Szene setzt.

(Beke Heeren-Pradt)